Gemeinderatsitzung vom 16. Januar

 

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 16. Januar beschlossen, den Bebauungsplan Sommerackerweg erneut der Öffentlichkeit vorzulegen. Schon im November wurden in einer Sitzung zahlreiche Eingaben der Bürger behandelt und anschließend nach dem Willen des Gemeinderates von Ortsplanerin Christine Richter eingearbeitet.

 

Knackpunkt bleibt die Bebauung des Geländes des Turnvereins in der Jahnstraße. Im Herbst wurde durch die Rückstufung von einem „besonderen Wohngebiet“ auf ein „allgemeines Wohngebiet“ die bauliche Nutzung reduziert. Damals waren 60 Prozent der Fläche als Wohnhausflächen vorgesehen und dann auf 40 Prozent zurückgenommen. Die Baunutzungsverordnung sieht allerdings vor, dass durch Garagen, Stellplätze und Zufahrten eine Überschreitung dieser Regelung um die Hälfte möglich sind.

 

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In den aktuellen Bebauungsplan hat die Ortsplanerin durch eine Ausnahmeregelung nun wieder eine Überbauung bis 80 Prozent ermöglicht.
Jürgen Goldhammer (FWG) kritisierte diese Ausnahme: Sie entspreche nicht dem Willen des Gemeinderates vom November. Richter erklärte, dass eine Grundflächenzahl von 0,4 für das Vorhaben nicht ausreiche, da sehr lange Zufahrten und die Stellplätze auf dem Baugrundstück mehr Fläche beanspruchten. Im Innenort sei eine Überbauung von 80 Prozent notwendig, um die Verdichtung des Zentrums zu ermöglichen und für parkende Fahrzeuge die Stellplätze auf eigenem Grund zu schaffen.

 

Bei der Abstimmung stellte sich die Mehrheit mit 12 zu 6 Stimmen auf die Seite der Ortsplanerin.

 

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