Bau-, Grundstücks- und Umweltausschuss vom 21.01.2026
Behandlung von Bauanträgen:
– Industriestraße–West: Der Neubau einer Kommissionier-Halle wurde als Freisteller bekanntgegeben.
– Nutzungsänderung „Ladengeschäft in Ferienapartment“ im Bessenbacher Weg: Die Räumlichkeiten sollen der vorübergehenden Unterbringung von Personen, insbesondere im Rahmen projektbezogener Tätigkeiten oder beruflich bedingtem Aufenthalt dienen. Dem Antrag wurde mehrheitlich das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Die Verwaltung wird beauftragt die beantrage Nutzung zu überwachen.
– Errichtung einer Doppelgarage in der Ludwigstraße: Der Antragsteller beantragte eine Befreiung vom bestehenden Bebauungsplan für die Überschreitung der straßenseitigen Baugrenze und die Unterschreitung des Abstandes von der Straßenbegrenzungslinie von 5,00 m auf 2,00 m. Dem Antrag wurde mehrheitlich das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Verkehrsangelegenheiten:
Antrag auf Errichtung eines Haltverbotes und eines Behindertenparkplatzes in der Ludwigstraße: Die Ludwigstraße ist in Teilen so eng, dass das Halten dort nicht erlaubt ist. Die Restfahrbahnbreite (3,05 m) reicht nicht aus, um Rettungskräfte ungehindert an die Einsatzstellen fahren zu lassen. Die Errichtung eines Haltverbots wäre grundsätzlich nicht erforderlich, da die StVO bereits ein normatives Haltverbot vorschreibt. FWG-Gemeinderat Christian Fuchs schlug vor, trotzdem ein absolutes Haltverbot an diesen Stellen zu erlassen, da die bestehenden Regeln offensichtlich nicht beachtet werden. Die Schilder sollen das bestehende Haltverbot verdeutlichen. Das Gremium kam mehrheitlich zu dem Konsens, dass die bestehenden Regelungen ausreichend seien. Einstimmig fiel der Beschluss gegen die Einrichtung eines Behindertenparkplatzes aus. Beschlossen wurde, dass die Kommunale Verkehrsüberwachung verstärkt in diesem Bereich tätig werden soll.


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