SOMMERSTRAßE
Die Sommerstraße soll in der 3. Juliwoche eröffnet werden. Die Vorschläge des Planungsbüros für zweimal drei Monate eine neue Verkehrsführung in der Freiheit- und Hauptstraße sowie in der Eckenerstraße auszuprobieren, wurden vom Gemeinderat mehrheitlich gutgeheißen. In der ersten Phase gibt es eine Einbahnregelung von der Würzburger Straße durch die Freiheitstraße bis zur Kirche und weiter durch die Hauptstraße bis zur Jahnstraße. (Der Weg von der Schollstraße zur alten Schule bleibt befahrbar.) In der Eckenerstraße wird die Einbahnstraße von der Großstraße zur Freiheitstraße geführt sowie von der Münchstraße in Richtung Aschaffenburger- und Büchelbergstraße. Nach drei Monaten wird die Einbahnregelung in der Freiheitstraße und Eckenerstraße wieder aufgehoben. Die Eckenerstraße soll dann aber zwischen Münchstraße und Dr.- Hönlein-Straße diagonal gesperrt werden.
Die anderen baulichen Maßnahmen werden bleiben: Nach den Vorstellungen des ISA-Stadtbauateliers aus Stuttgart werden auf der Strecke vom Jugendhaus über die Kreuzung an der Kirche bis zum Rathaus grüne Bauminseln, Sitzecken und Parkplätze das Bild bestimmen. Grundlage für die Planung bildet der 2025 erarbeitete Rahmenplan für die Ortsmitte, inkl. Den Ergebnissen eines Bürgerworkshops. Darauf aufbauend werden alternative Verkehrsführungen erprobt und zugleich neue Qualitäten im öffentlichen Raum sichtbar gemacht: Temporäre Begrünung, Sitzgelegenheiten sowie Spiel- und Sportangebote sollen die Straßen verwandeln und zeigen, wie eine lebenswerte Ortsmitte aussehen kann.
Wermutstropfen: Es fallen Parkflächen weg. Dafür sollen der Platz an der alten Kirche und die Fläche vor der ehemaligen Metzgerei Rachor zu Dauerparkplätzen werden. An der alten Schule sollen vermehrt Kurzzeitparkplätze entstehen.
In der Würzburger Straße in Höhe des Reisebüros wird die Bushaltestelle verbreitert und eine Fahrbahn-Engstelle eingebaut. Das Restaurant bekommt mehr Sitzflächen. Begleitet wird der Verkehrsversuch durch ein Verkehrsplanungsbüro, das die Fahrzeuge zählt und den Verkehrsfluss beobachtet. Nach der Erprobungsphase wird das Projekt evaluiert und entsprechend angepasst.
AUSSCHÜSSE
- Bei der Besetzung der Ausschüsse gab es zwei Besonderheiten:
- In den Kultur- und Sportausschuss entsendet die SPD/MfH-Fraktion u.a. Dominik Will von „Die Linke“. Will hatte nach der Wahl kein Anrecht auf einen Ausschusssitz. Möglich macht diese Entsendung aus einer anderen Fraktion eine bereits bestehende Gesetzesgrundlage. (Einstimmige Zustimmung)
- Den Vorsitz des Rechnungsprüfungsausschusses übernimmt Jörg Baumann von der AfD (Abstimmung 15:4)
Unsere Gemeinderäte sind in folgenden Ausschüssen:
Ingo Adams: Haupt- und Finanzausschuss, Rechnungsprüfungsausschuss
Christian Fuchs: Kultur-, Sport- und Sozialausschuss, Haupt- und Finanzausschuss
Michael Roth: Kultur-, Sport- und Sozialausschuss, Bau,- Grundstücks- und Umweltausschuss
Claus Rückert: Bau,- Grundstücks- und Umweltausschuss
GESCHÄFTSORDNUNG
Nicht mehr durchgeführt werden Hybridsitzungen, bei denen Gemeinderäte im Internet an der Sitzung teilnehmen können. Für die Abstimmung wäre eine 2/3 Mehrheit notwendig gewesen. Mit den Stimmen der CSU und der AfD wurde diese externe Beteiligung abgelehnt. Die Einführung der Hybridsitzungen war vor ein paar Jahren in der Gemeindeordnung möglich gemacht worden, um das kommunale Ehrenamt mit der Familie und dem Beruf zu vereinbaren. Besonders betroffen davon ist nun Jürgen Großmann, er beruflich viel unterwegs ist und bisher oft nur an den Hybridsitzungen teilnehmen konnte.
Angeboten werden weiterhin Live-Übertragungen der Sitzungen, so dass die Bürger im Internet die Sitzung direkt verfolgen können. Die Aufzeichnungen werden in eine Mediathek gestellt und sind dann ca. 6 Wochen lang abrufbar.
Mit 15 zu 4 Stimmen wurde beschlossen, dass nur der Bürgermeister oder einer seiner Stellvertreter Vorsitzender in einem Ausschuss oder Arbeitskreis sein können und kein anderes Gemeinderatsmitglied dazu bestimmt werden kann.
Künftig ist der Sitzungsbeginn bereits um 19 Uhr. FWG-Gemeinderat Christian Fuchs hatte aus familiären Gründen darum gebeten, die Sitzungen weiterhin um 19.30 Uhr zu beginnen. Mit 13 zu 6 Stimmen wurde ihm diese Bitte nicht erfüllt. Das Ende der Sitzungen wurde auf 21.30 Uhr festgelegt.
FWG-Gemeinderat Claus Rückert schlug vor, alle Sitzungen wieder im Rathaus durchzuführen. Dann allerdings mit der besseren Technik aus der Kultur- und Sporthalle. Dieser Vorschlag soll demnächst behandelt werden.



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