Über die Anfragen zur Aufnahme in die vierte Änderung des Bebauungsplanes »Gewerbefläche B 8 – Sportfläche ober dem Dörnbach« sowie in die zweite Änderung des Begrünungsplans wurde beschlossen:
Eine Entsiegelung des Parkplatzes an der KuS-Halle mit Begrünung ist zurzeit nicht vorgesehen und wird nicht in den B-Plan mit aufgenommen. Diese Maßnahme muss separat betrachtet werden.
Eine Zufahrt auf ein Firmengelände in der Industriestraße-Ost von der Staatsstraße aus ist außerhalb der Ortsdurchfahrt nicht möglich. In einem Gerichtsverfahren wird zurzeit entschieden, ob weiter in Richtung Ortsmitte eine Zufahrt möglich ist. Nach dem Urteil wird neu entschieden.
Eine zusätzliche Wohnungsnutzung auf Gewerbeflächen ist als Ausnahme nur für den Betriebsinhaber und eine Aufsicht möglich.
Die Entscheidung über die künftige Gestaltungsvariante des Wendehammers in der Industriestraße Ost/Einmündung am Ende des Fußpfades zur Staatsstraße (bei Firma Otter), wird später erfolgen.
Eine Grünfläche am oberen Ende der Industriestraße-West wird als Gewerbefläche ausgewiesen und entsprechend in den B-Plan aufgenommen. Ebenso wurde die dafür notwendige Ausgleichsfläche bestimmt.
Um das Gewerbegebiet (u. a. die Ortseinfahrt) optisch attraktiv zu erhalten/zu gestalten wurde die Ansiedlung von Logistikunternehmen oder Lagerhäusern ausgeschlossen. Für die Ansiedlung von Gebäuden für kirchliche, kulturelle, soziale Zwecke kann gemäß § 9 der Baunutzungsverordnung durch den Gemeinderat eine Ausnahme erteilt werden.
Für die vierten Änderung des Bebauungsplanes »Holzwiesen« zur Nachverdichtung und Maßnahmen der Innenentwicklung wurde unter anderem beschlossen:
Keine Bau-Verdichtung in Richtung Wald.
Aufnahme des Bodendenkmals „Ketzelburg“ als geschütztes Gebiet.
Es bleibt den Besitzern überlassen, ob das Oberflächenwasser versickert oder zurückgehalten wird.
Bau von Tiny-Häusern ist möglich.
Die Pläne werden jetzt öffentlich aufgelegt.
Im Zuge der Erweiterung des Bebauungsplanes »Kliniken am Hasenkopf« wird das Ergebnis der von der Gemeinde erstellten Verkehrsuntersuchung auf der Homepage veröffentlicht und ist somit für alle freigegeben.
Der Gaskonzessionsvertrag läuft 2027 aus. Er wird neu ausgeschrieben.
Neu beschlossen wurde eine Satzung über die Hausnummerierung in der Gemeinde. Jürgen Goldhammer (FWG) regte an, den darin vorgeschriebenen genauen Ort der Anbringung der Hausnummer (rechts neben der Haustüre an der Oberkante der Türe) aus dem Satzungstext zu streichen. Die Hausnummer solle „nur“ gut sichtbar angebracht werden, um den Besitzern eine gestalterische Freiheit zu lassen.
Es wurde jedoch die ausführliche Mustersatzung beschlossen. Grundsätzlich: Jedes Gebäude erhält durch die Gemeinde eine Hausnummer. Jeder Hauseigentümer hat ein Hausummerschild anzubringen. (Zwei Gegenstimmen)
Fortschreibung des Nahverkehrsplans Bayerischer Untermain der Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg sowie der Stadt Aschaffenburg:
Änderungsbedarf für Haibach wird nicht gesehen.
Leerfahrten der Linie 43 und zeitlicher Versatz mit der Linie 16: Problem: Buslinien werden von verschiedenen Firmen betrieben (Stadt/Landkreis) und beide planen getrennt.
Eine direkte Verbindung nach Dörrmorsbach nach der Schule ist unwirtschaftlich.
Zugang zu Haltestellen: Ein Zuweg von 500 Meter im Umkreis wird eingehalten.
Die Richtlinien des Verkehrsplanes werden im Landkreis Aschaffenburg recht gut eingehalten, im Landkreis Miltenberg nur wenig. Haibach selbst ist gut versorgt.
Nur stark genutzte Haltestellen sollen barrierefrei ausgebaut werden.
Der Plan wurde zur Kenntnis genommen.
Allgemeines:
Nächste Woche im Gemeinderat: Thema „Büchelbergstraße“
Tempo 30: Im Bundestag wurden neue Bestimmungen festgelegt. Ausführungsbestimmungen sind noch nicht erlassen.
Christian Fuchs (FWG) regte an:
Die gedachte Verlängerung des Fuß-/Radweges von der Würzburger Straße zur Industriestr.-Ost, Höhe der Firma Otter von parkenden Fahrzeugen freihalten! Bauausschuss nimmt sich an.
Toilette im Dorffriedhof ist immer wieder zerstört und dann geschlossen. Empfehlung: „Nette Toilette“ (Gewerbetreibende bitten, ihre Toiletten zu öffnen.)
Eine Möglichkeit zum Umbau des Schließsystems der Toilette auf dem Dorffriedhof auf den „Euro-Schlüssel für Behinderte“ könnte auch geprüft werden.
Weitere Themen:
Der weitere Glasfaserausbau durch Telekom ist nicht geplant, andere Firmen zeigen starke Zurückhaltung
Ortsbus-Verleih am Wochenende: Noch keine Regelung getroffen. Es sollen Vorschläge gemacht werden.
Öffentliches W-Lan am Bürgerhaus wird auf Umsetzung geprüft.
Optimierung des Schulwegs in der Ringwallstraße/Verkehrsinsel ist in Bearbeitung
Ortsbus: Demnächst wird der Fahrplan veröffentlicht, 20 ehrenamtliche Fahrer sind im Einsatz
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