Ausschusssitzung vom 16.07.2025
Paul-Gerhardt-Kirche als Kulturkirche: Der evangelische Kirchenvorstand kann die Paul-Gerhardt-Kirche aus eigenen finanziellen Mitteln nicht mehr halten. Eine Idee des Kirchenvorstands ist es, zusammen mit einem Partner, eine „Kulturkirche“ ins Leben zu rufen. Der Partner kümmert sich um die kulturelle Belebung und organisiert Veranstaltungen. Weiterhin sollen aber auch kirchliche Veranstaltungen der evangelischen und alt-katholischen Kirchengemeinden stattfinden können. Um dieses Projekt umzusetzen, wurde der Gemeinderat gefragt, ob das Projekt „Kulturkirche“ finanziell unterstützt werden kann. Eine Fördersumme von 1500 Euro pro Monat ist dazu nötig. Nach der Vorstellung des Projekts im Gemeinderat wurde aus dessen Reihen ein Arbeitskreis gegründet. Das daraus entstandene Arbeitspapier wurde im Rahmen der Kultur- Sport- und Sozialausschusssitzung dem Gremium vorgestellt. Darin wurden Rahmenbedingungen vereinbart, die dem evangelischen Kirchenvorstand zur Bewertung vorgelegt werden sollen. Einstimmig wurde beschlossen, dass die Verwaltung beauftragt wird, eine entsprechende Vereinbarung auszuformulieren, mit der Kirchengemeinde St. Matthäus abzustimmen und anschließend dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorzulegen.
Freizeitgelände an der Kultur- und Sporthalle: Ein aktueller Beschluss des Gemeinderates sieht vor, auf der Grünfläche gegenüber des ehemaligen Hausmeistergebäudes an der Kultur- und Sporthalle ein „Multifunktionsspielfeld“ zu bauen. Gemeinderat Jürgen Großmann stellte weitere Überlegungen vor, um einen Teil des Außensportgeländes zusätzlich als Freizeitgelände auszubauen. So könnte z.B. das Hausmeistergebäude zur Verwendung kommen, weiterhin aber auch ein Teil der jetzigen Laufbahn. Er wünschte sich ein langfristiges und gesamtheitliches Konzept zur Erstellung eines Freizeitgeländes für Haibach. Der Ausschuss war sich allerdings mehrheitlich einig, das „Multifunktionsspielfeld“ möglichst zeitnah zu bauen, in Zukunft aber über ein gesamtheitliches Konzept zu beraten.
Ausblick 2026: Bürgermeister Andreas Zenglein gab einen Überblick über die bevorstehenden Veranstaltungen in den Jahren 2026 und 2027. Zur Umsetzung wird die Gemeinschaft der Haibacher Vereine benötigt. Die Vereinsgemeinschaft ist alledings derzeit nicht aktiv. Aktuell werden die Veranstaltungen durch die Rathausverwaltung koordiniert, was aber zukünftig nicht mehr so sein soll. Zenglein möchte die Vereine der Vereinsgemeinschaft wieder zusammenbringen, um eine zukunftsfähige Lösung zu erarbeiten.
Mittelschule Haibach: Im nächsten Schuljahr wird die Haibacher Mittelschule die zweitgrößte Mittelschule im Schulverbund mit dann 219 Schülern. Da die Elsavatal-Schule in Heimbuchenthal geschlossen wird, kommen die dortigen Mittelschüler aus Dammbach, Heimbuchenthal und Mespelbrunn ab dem neuen Schuljahr nach Haibach. Die Gemeinde Haibach als Sachaufwandsträger ist u.a. zuständig für den Transport der Schüler. Der ÖPNV teilte mit, dass momentan die Kapazitäten nicht ausreichen, um noch mehr Schüler ab Dammbach in Richtung Haibach zu transportieren. In Absprache mit dem Kultusministerium wurde nun ein eigens einzurichtender Schülertransport angefragt und Angebote angefordert. Die entstehenden Kosten werden auf die Nutzer aufgeteilt. Eine Entscheidung darüber soll in der nächsten Gemeinderatssitzung getroffen werden.
Sporthallen geschlossen: Die Hallen der Gemeinde Haibach sind in den ersten drei Ferienwochen wegen Sanierungs- und Reinigungsarbeiten geschlossen.
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