Michael Roth
Michael Roth

Michael Roth

Listenplatz 1, 41 Jahre, Fachagrarwirt, stellv. Bauhofleiter

 

Mein Haibach. Mein Ort.

Wenn ich mir Haibach, Grünmorsbach und Dörrmorsbach in der Zukunft erträume, dann ist das ein lebendiger, wachsender Organismus, getragen vom Engagement und der Verbundenheit aller, die hier leben.

Ein Ort, der Heimat bedeutet.

  • Die Straßen laden ein mit begrünten Fassaden, blühenden Vorgärten, Kunst im öffentlichen Raum, breiten Gehwegen mit Sitznischen und plätschernden Wasserspielen, wo man überall spürt: Hier haben Menschen mitgedacht mitgestaltet und sich mit guten Ideen eingebracht.
  • Der Gemeinderat tagt transparent und die Entscheidungen werden nachvollziehbar veröffentlicht.
  • Es gibt Generationenorte mit kreativen Spielplätzen und chilligen Sitzpodesten für Jugendliche.
  • Es gibt gut angebundene, aber ruhig liegende bezahlbare Sozialwohnungen, umgeben von Grün.
  • Es gibt kleine Gewerbeflächen mit Start-up Charakter, die innovative Handwerker und Dienstleister anziehen, unterstützt durch günstige Mieten und ein lokales Netzwerk.
  • Es gibt Angebote für die Vereine, ein Vereinshaus mit flexiblen Räumen. Die Gemeinde stellt nicht nur Räume, sondern auch Verwaltungshilfe und kleine Förderungen zur Verfügung.
  • Die Versorgungseinrichtungen sind fußläufig erreichbar.
  • Die Energieversorgung ist autark.
  • Es gibt einen Ortskern, in dem das Leben pulsiert, belebt mit gemütlichen Sitzgelegenheiten, ein Bouleplatz, Tischtennisplatten, wo sich alle Altersgruppen treffen und die Sitzgelegenheiten so platziert sind, dass sich Gespräche zwischen den Generationen ergeben. Hier treffen sich auch Familien gerne und tauschen sich aus.
  • Der Wasserwart ist arbeitslos, weil die Rohrleitungen und Abwasserkanäle saniert sind.

Aber ich bin kein Träumer, ich bin Realist.

Einiges ist bereits auf den Weg gebracht, aber es braucht noch viele gute Entscheidungen, um dieses schöne Bild von Heimat in die Wirklichkeit zu bringen.

Dafür nutze ich meine Erfahrung aus anderen Regionen Bayerns, in denen ich unterwegs war. Ich bringe neue und andere Sichtweisen und Lösungswege mit.

Damit unser Haibach noch lebenswerter wird, setze ich mich als künftiger Bürgermeister mit meiner ganzen Kraft ein. Es geht auch um meine Heimat, der ich eng verbunden bin und die ich auch für meine Kinder gestalten möchte.

Bereits während meiner Ausbildung zum Zimmerer habe ich die grundlegende Bedeutung eines soliden Fundaments für jedes Bauwerk kennengelernt. Diese Erkenntnis prägt auch mein tägliches Handeln: Ein erfolgreiches Fundament basiert auf einer klaren Faktenlage, die sich mit dem Eisen im Bau vergleichen lässt sowie auf Fachwissen und dem aktuellen Stand der Technik, die dem Beton entsprechen. In meiner Arbeit lege ich großen Wert darauf, stets auf einer soliden, transparenten Basis aufzubauen.

Ich bin mit den regionalen Werten aufgewachsen und fühle mich in Haibach sehr wohl. Besonders erfreut mich das ausgeprägte Bürgerinteresse in allen drei Ortsteilen: Es ist deutlich spürbar, wie groß das gemeinsame Interesse daran ist, das Leben vor Ort attraktiver zu machen und gemeinsam positive Veränderungen anzustoßen. Durch meine familiäre Prägung fällt es mir leichter, die Anliegen anderer Menschen oftmals vor meine eigenen zu stellen.

Das Vereinsleben ist mir sowohl durch meine eigenen sportlichen Aktivitäten als auch durch die Interessen meiner Kinder bestens vertraut. Dennoch halte ich es für essenziell, bei den anstehenden Aufgaben stets einen neutralen Blick von außen zu bewahren. Es ist mir wichtig, nicht einseitig „Partei“ zu ergreifen, sondern das Wohl der gesamten Gemeinschaft im Blick zu behalten.

Die Personalstruktur innerhalb der Gemeinde ist mir bekannt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnen sich nicht nur durch ihre gute Ausbildung, sondern auch durch ihre Motivation aus. Ich bin überzeugt davon, dass die gezielte Nutzung von Fachwissen und die Förderung der Motivation nicht nur Kosteneinsparungen ermöglichen, sondern auch dazu beitragen können, neue Mitarbeitende leichter zu gewinnen.

In einer Gemeinschaft mit vielen unterschiedlichen Charakteren wird es nie die perfekte Lösung für alle geben. Kompromisse sind daher unerlässlich, um effektiv zu bleiben. Wichtig ist jedoch, dass diese Kompromisse niemals durch Manipulation am Fundament erreicht werden – denn nur so kann unser gemeinsames Bauwerk Bestand haben und nicht einstürzen.

 

Meine Motivation für das Bürgermeisteramt

Erfahrungen und Werte aus der Bundeswehr

Während meiner Zeit bei der Bundeswehr habe ich nicht nur gelernt, Befehle auszuführen, sondern auch deren Rechtsmäßigkeit kritisch zu hinterfragen. Diese Fähigkeit ist für mich zu einem festen Bestandteil meines Handelns geworden. Darüber hinaus ist es mir wichtig, die Grundlagen meiner Arbeit zu verstehen und verschiedene Sichtweisen einzunehmen und zu reflektieren.

Der Perspektivwechsel in Haibach

Da ich in Haibach sowohl arbeite als auch lebe, erlebe ich täglich einen Perspektivwechsel zwischen Beruf und Privatleben. Dieser Wechsel führt bei mir häufig zu Unzufriedenheit, da ich die Gegebenheiten nicht nur aus der Sicht eines Mitarbeiters, sondern auch als Bürger der Gemeinde wahrnehme.

Der Schritt in die Kommunalpolitik

Schon seit längerer Zeit bin ich davon überzeugt, dass bloßes Zusehen für mich keine Option ist. Als Mitarbeiter sind meine Handlungsmöglichkeiten sehr begrenzt, weshalb für mich früh feststand, für den Gemeinderat zu kandidieren. Im Zuge von Gesprächen mit der FWG reifte schließlich der Entschluss, mich für das Amt des Bürgermeisters zu bewerben.

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