Wie geht es weiter mit dem Elbert-Bauernhof in der Schollstraße?
Hintergrund:
Der ehemalige Bauernhof der Familie Elbert ist in seiner Gesamtheit ein ortsprägendes Gebäude. Das Wohnhaus, ein eingeschossiges Fachwerkhaus mit Krüppelwalmdach und Freitreppe wurde um 1800 gebaut. Ebenso die Scheune und der Backofen. Das Fachwerkhaus selbst wurde bis Februar 2016 bewohnt und befindet sich in relativ gutem Zustand. Auch der zugehörige Backofen wurde bis 2013 regelmäßig genutzt und ist in betriebsbereitem Zustand. Das Gleiche gilt für die Nebengebäude, Scheune, Stall und Keller. Das Haus, die Scheune und der Backofen stehen unter Denkmalschutz.
Die Gemeinde Haibach hat das Anwesen und auch das Nachbargrundstück in der Schollstraße 11 gekauft. Zu einer Besichtigung und Beratung traf sich am Mittwoch der Gemeinderat. Ziel ist es, das Gelände im alten Ortskern räumlich und funktional aufzuwerten. Eine Machbarkeitsstudie soll klären, wie das Anwesen in Zukunft genutzt werden kann. Vorab muss allerdings der Denkmalschutz klären, was gemacht werden darf.
Der Gemeinderat schien sich einig, beide Grundstücke als Ensemble nutzbar zu machen. Eine Liste von Möglichkeiten hat der Heimat- und Geschichtsverein bereits vor 10 Jahren abgegeben. Diese Liste und weitere Vorschläge dienen der Machbarkeitsstudie als Grundlage für die Prüfung. Schwerpunkte sind die Möglichkeit für ein Kulturzentrum, die Nutzung durch Vereine, kommerzielle Veranstaltungen oder auch eine Wohnnutzung. Erste Untersuchungen haben ergeben, dass die Gebäude in der Schollstraße 11 wohl nicht erhaltenswert sind. Hier konnten sich Gemeinderäte eine moderne Bebauung vorstellen. Sie soll sich an das denkmalgeschützte Anwesen anpassen und für eine Gesamtnutzung eignen. Die Bürger und die Vereine sollen in die Beratung eingebunden werden.


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