Neugestaltung des alten Ortskerns
Der Heimat- und Geschichtsverein konnte in der Gemeinderatssitzung seine Vorstellungen zur Gestaltung des alten Ortskerns an der alten Kirche vortragen. Heribert Biewer vom HGV nannte als Ziel, das alte Ortsbild in der heutigen Ansicht wiederzufinden. Mit einfachen Mitteln sollte versucht werden, einen gemütlichen Ortskern zu gestalten.
Am Old Church könne mit einem „Eingangsbogen“ bereits optisch gezeigt werden, dass hier eine besondere Straße beginnt. Zentrum solle der Platz vor der alten Kirche bleiben. Lampen über der Straße könnten den Platz beleuchten, und die Privathäuser könnten mit Blumenranken verschönert werden. Als zentraler Ruhepunkt sollte der Bereich um die alte Linde durch eine Sitzbank und einen Brunnen ergänzt werden. Eine „Brunnenfigur“ aus der Haibacher Sage könnte den Platz aufwerten. Hinter der Linde, auf dem jetzt freien Platz der ehemaligen Knabenschule, könnte ein Mehrzweckbau entstehen, in dem sich öffentliche Toiletten und ein Veranstaltungsraum befinden. Lagerräume und ein „Marktplatz“ für Veranstaltungen sollten eingerichtet werden. Die unter Denkmalschutz stehende Kirche selbst sollte durch ein Stahlgerüst wieder ihre ursprüngliche Form mit Kirchturm erhalten. Bis dahin könnte eine Fotoplane dafür sorgen, dass die ursprüngliche Optik der Kirche visuell erkannt werden kann.
Die FWG-Gemeinderäte Claus Rückert und Christian Fuchs wiesen darauf hin, dass die Häuser rund um den Platz in Privatbesitz seien und die Nachbarn bei einer Umgestaltung unbedingt einbezogen werden müssten. Die Gemeinde, bzw. die Vereine könnten bereits jetzt schon tätig werden, um einen Startpunkt zu setzen und die Nachbarschaft zum Mitmachen zu animieren. Für private Maßnahmen sollte unbedingt in der Bauverwaltung ein Beratungsgespräch gesucht und mögliche Fördermittel beantragt werden.
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