So stellt sich die KI den Soccer-Court vor
Der Soccer-Court muss warten
Was ist ein Soccer-Court? Das Mini-Spielfeld ist innerhalb eines „Käfigs“, so dass der Ball ohne große Laufwege gespielt werden kann. Für den Haibacher Soccer-Court hat der Arbeitskreis des Gemeinderates ein Spielfeld für Fußball, Basketball und Volleyball ausgesucht.
In den Haushaltsplan wurden bereits 100.000 Euro eingestellt, damit noch in diesem Jahr das Vorhaben – nach vier Jahren der Planung und Diskussion – verwirklicht werden kann. Als Stellplatz hatte man sich auf den Wiesenplatz am ehemaligen Hausmeisterhaus an der Kultur- und Sporthalle geeinigt. In der aktuellen Gemeinderatssitzung wurde das Projekt allerdings noch einmal verschoben.
FWG-Gemeinderat Jürgen Goldhammer hatte die Diskussion um den Platz neu geöffnet. Er ist der Meinung, dass der Platz an der Kultur- und Sporthalle nicht geeignet ist. Deshalb hatte er einen Platz an der Schule, oder alternativ auf dem gegenüberliegenden gemeindlichen Platz zwischen Hohe-Kreuz-Halle und Handballhäuschen, vorgeschlagen. Im Vorfeld der Gemeinderatssitzung wurden diese Plätze geprüft. Dabei wurde festgestellt, dass ein Soccer-Court 65 Meter von der nächsten Bebauung entfernt sein muss.
Dies ist somit auch ein Hindernis für den vorgesehenen Platz an der Kultur- und Sporthalle. Ohne zusätzliche Schallschutzmaßnahmen wäre jetzt der Platz zwischen dem oberen Fußballtor und der Laufbahn eine mögliche Alternative.
Aber es kamen neue Probleme auf: Wie kann der Zugang zum Soccer-Court hier mitten im Sportgelände öffentlich zugänglich gehalten werden? Ist eine „Betriebszeit“ einzurichten?
Während die CSU-Fraktion geschlossen den Soccer-Court sofort in Auftrag geben wollte, entschieden sich alle anderen Gemeinderäte dafür, erst die offenen Fragen zu klären. Ute Huyer empfahl sogar, das Gelände nun „größer zu denken“ und zu überlegen, ob nicht noch weitere Sportgeräte aufgestellt werden können. Alle Gemeinderäte waren sich jedoch einig, dass eine zeitnahe Umsetzung unbedingt erfolgen müsse.
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Kanal- und Straßenbau Erlenstraße/Büchelbergstraße
Vorgestellt wurden erste Planungen zur Verbesserung der Abwassersituation in der Erlenstraße. In einem ersten Bauabschnitt sollen im Vollausbau, angefangen vom Spielplatz unterhalb der Ketzelburg bis zur Büchelbergstraße, der Kanal, die Wasserleitung und die Straße neu gebaut werden. Geplante Bauzeit: Herbst 2026 bis Herbst 2027, Kosten etwa 1,5 Millionen Euro.
In einem zweiten Bauabschnitt werden die Arbeiten in der Büchelbergstraße bis zur Aschaffenburger Straße fortgeführt. Geplante Bauzeit: Herbst 2027 bis Frühjahr 2029. Ein Beschluss folgt in der nächsten Sitzung.
Siehe auch im Main Echo unter
https://www.main-echo.de/region/stadt-kreis-aschaffenburg/haibach-wo-im-herbst-2026-der-kanalausbau-starten-soll-art-8706801
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Verkehrsplanung Büchelbergstraße
Die Ingenieurgesellschaft SB stellte erste Überlegungen zum Verkehrsentwicklungskonzept und zur Verkehrsberuhigung in der Büchelbergstraße vor. Gegenwärtig bietet die Strecke von der Kreuzung an der Kirche bis zum Parkplatz am Waldfriedhof je nach Wochentag 34 bzw. 43 Stellplätze. Durch ein abwechselndes, versetztes Parken, erweiterte Bushaltestellen und Engstellen für sichere Übergänge kann der Verkehr dann sicherer und ruhiger geführt werden. Dabei entstehen 44 bis 47 Stellplätze. Großer Vorteil: Man hat eine Möglichkeit zum Ausweichen in den Lücken. Gefragt wurden inzwischen die Polizei, die Verkehrsbetriebe und die Rettungsdienste. Sie äußerten wenige Bedenken. Lediglich die Haibacher Feuerwehr sieht Probleme bei einer Alarmdurchfahrt. Alle Anregungen wurden inzwischen in den Plan eingebaut. Demnach bleiben noch etwa 30 Stellplätze. Vorgeschlagen wurde, die Maßnahmen provisorisch einzurichten und bis zum Beginn des Kanalbaus zu testen. Beim Ausbau der Straße können die Erfahrungen eingearbeitet werden. Am 9. Juni soll eine Bürgeranhörung erfolgen. Danach wird die Maßnahme beschlossen.
Siehe auch im Main Echo unter
https://www.main-echo.de/region/stadt-kreis-aschaffenburg/haibach-sieht-sich-als-durchgangsrennstrecke-fuer-klinikumsverkehr-wie-sich-die-gemeinde-jetzt-wehren-will-art-8706810
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Verkehrsplanung Ortskern
Vorgestellt wurde der Beginn einer Machbarkeitsstudie zur Nutzung und Gestaltung des Verkehrsraumes im Bereich Freiheitstraße, Würzburger Straße, Hauptstraße und Eckenerstraße. Außensitzbereiche und eine Begrünung sollen entstehen („Sommerstraße“). Am 20. Mai soll dazu ein Bürgerworkshop durchgeführt werden.
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Verkehrsplanung in der Eichelwiese
Das doppelseitige Parken und das Parken auf dem Gehweg in der Eichelwiese lassen keine ausreichende Durchfahrtbreite zu. Auch die Gehwegbreite ist nicht ausreichend. Umgesetzt werden soll jetzt ein versetztes Parken. 16 Stellplätze werden dadurch möglich. Der Fachplaner äußerte sich dahingehend, dass keine Parkflächen weggenommen werden, sondern nur eine Neuordnung erfolgen soll.
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Bebauungsplan zwischen Hauptstraße/ Rohrbachstraße/Schollstraße:
Hauptsächlicher Inhalt: Im Erdgeschoss soll Gewerbe bleiben und keine Wohnungen eingerichtet werden. Der Plan wurde als Satzung beschlossen.
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Bebauungsplan Gewerbegebiet/Ober dem Dörnbach
Die letzte Planänderung muss wieder aktiviert werden. Demnach kann jetzt der Gehweg fortgeführt werden, ein Parkstreifen und eine öffentliche Grünfläche mit Bäumen entstehen.
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Bauleitplanungen Aschaffenburg und Hösbach
Die vorgelegten Pläne der Stadt (gegenüber Linde/Gelände der Maria-Ward-Schule) und Hösbach (Industriegebiet Hauptstraße und neues Wohngebiet in Wenighösbach) wurden zur Kenntnis genommen.



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