In der Sitzung des Gemeinderates am 2. April gab die Projektmanagerin der WESPE-Gemeinden Tina Germer einen Überblick über die Aktivitäten der WESPE. Siehe Beilage im Mitteilungsblatt vom 3.4. und im Internet unter https://www.wespe.bayern/projekte/aktuell. Auch der Landschaftspfleger der WESPE Björn Schuck gab einen Rückblick über seine Tätigkeiten. Seine Aufgabe ist es für den Erhalt der ortsbildprägenden Kulturlandschaft zu sorgen und damit auch die Artenvielfalt im WEstSPEssart zu sichern. Wenn er gerade nicht auf den Feldern und Wiesen unterwegs ist, ist er in seinem Büro im Bauhof der Gemeinde Haibach anzutreffen.
Im Sachstandsbericht gab Bürgermeister Andreas Zenglein einen Überblick über die Tätigkeiten der Gemeindeverwaltung und des Bauhofes.
Bürgermeister Ingo Adams (FWG) übernahm die Sitzungsleitung beim nächsten Tagesordnungspunkt, weil Zenglein und Steffen Kruschina als Vorstände der Alemannia persönlich beteiligt waren. Es ging um die vorzeitige Verlängerung des Pachtvertrages für das Alemannia-Gelände. Bernd Oppenrieder (SPD) wollte zuerst noch das angesagte Platzkonzept bekommen, um zu wissen, was die Alemannia mit ihrem Platz vorhat. Auch Toni Stahl (MfH) sagte, es fehlten noch weitere Informationen. Dabei geht es auch um Formulierungen im Pachtvertrag. Mit 9:5 Stimmen wurde eine Entscheidung deshalb vertagt, worauf sich Bürgermeister Andreas Zenglein doch zu Wort meldete: „Vielen Dank für die Gleichbehandlung der Vereine!“, sagte er etwas aufgebracht.
Auch beim Thema Zuschussrichtlinien für die Vereine forderte Bernd Oppenrieder mehr Informationen. Neben kleineren Anpassungen sollen jetzt auch die Betriebskosten, die für eigene Vereinsheime anfallen, bezuschusst werden. Die Höhe der Ausgaben könnte nicht beziffert werden, meinte dagegen Zenglein. So wurden die neuen Zuschussrichtlinien einstimmig angenommen.
Der Haibacher Ortsbus (HOB) kann an Wochenenden auch von Vereinen ausgeliehen werden. Es wird dazu ein Übernahmevertrag gemacht. Als Kosten fallen 15 Cent pro Kilometer an, und der Bus muss vollgetankt zurückgegeben werden. Über die Internetseite der Gemeinde https://www.haibach.de/rathaus-service/buergerservice/terminvereinbarung soll der Bus zukünftig zu reservieren sein.
Überraschung für die Internet-Besucher:
Kurz vor Ende der Sitzung musste die Internetübertragung auf Grund eines „Apfelsaftschadens“ plötzlich unterbrochen und beendet werden. Wohl dem, der vor Ort war!
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